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Los geht's
Junggesellenverein Oidtweiler
2021

Kirmesmomente

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Intro

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„Doppelt so heftig“

Jan, Timo und Patrick zur Kirmes 2021 

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Corona-Kirmes

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Fahnenschwenken für die Fankurve
Fahnenschwenken für die Fankurve
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Was geht, wenn nichts geht? Im vergangenen Jahr mussten die Oidtweiler zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg ganz ohne Kirmes auskommen. Ganz ohne Kirmes? Nein, denn viele Menschen versuchten trotz der ungewöhnlichen Absage ihrer ganz normalen Ausnahmetage ein wenig Kirmesstimmung zu erzeugen und zu erleben. Jeder auf seine Art. Die folgenden Bilder zeigen ein paar Beispiele dafür, was geht, wenn nichts geht.
Fahnenschwenken für die Fankurve
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Oidtweiler hielt zusammen …
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… und die Fahne hoch.
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Preisverdächtig: Unser Dorf soll (Resi) Schönen werden. Zahlreiche Oidtweiler wollten nicht auf gewohnte Kirmes-Accessoires verzichten.
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Nicht nur für das Titelbild der Kirmeszeitung standen die Junggesellen mit Abstand zusammen.
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Sie warten geduldig auf ihre großen Auftritte: Maikönigspaar Florian Litzel und Bianca Pilot (Mitte) mit den Maipaaren Dominik Gottschalk und Cindy Brusius (links) sowie Paul Junker und Sophie Lehmann.
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Start drücken und ab geht die Fahrt

Kurzer Ausschnitt aus einem langen Livestream:

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Trotz Corona war Kevin am Kirmessamstag nicht allein zuhaus: Per Facebook-Livestream konnte man sich in ein exklusives Konzert der Band „Fahrerflucht“ auf dem Hof der Familie Bergmann einklinken.

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Nächster Halt, Bahnhofstraße: Als Zugabe zum Livestream gab es ein Freiluftkonzert im Garten der Familie Freialdenhoven, selbstverständlich frei Haus.
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Nach der Kranzniederlegung für die verstorbenen Vereinsmitglieder zogen die Junggesellen am Sonntagvormittag in vollem Ornat durch leere Straßen.
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Auf dem Marschweg zum Oidtweiler Treff profitierten die Vereinsmitglieder von ihrer seit Jahrzehnten erprobten Abstandsregelung. 
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Was wäre eine Oidtweiler Kirmes ohne Musik? Genau, wesentlich leiser. Aber auch langweiliger. Deshalb hatten die Mitglieder der Blaskapelle Oidtweiler im Vorfeld mehrere Videos produziert, um auf kreative Weise ein wenig Kirmesgefühl zu vermitteln.
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Kontaktlos im Takt: Die drei Maijungen liefen sich für die nächste Kirmes warm.

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Vor dem Auftritt auf dem Sportplatz gab die Blaskapelle an verschiedenen Stationen im Ort den Ton an.
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Am Wochenende des 100-jährigen Jubiläums der Blaskapelle durfte auch drei Monate später ein (Dorf-) Platzkonzert nicht fehlen.
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Auch wenn das kirmesbegeisterte Oidtweiler das Beste aus der Situation gemacht hat, möchten doch alle möglichst bald wieder echte Kirmesmomente erleben. 
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Highlights

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Mit jeder Walzerdrehung schrauben die Junggesellen und ihre Maipaare die Vorfreude auf die jetzt beginnende Kirmeszeit in die Höhe. Tanzmuffel drehen bei dieser Gelegenheit gerne Richtung Theke ab.
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Traditionell tanzen die Maipaare zu den Klängen des „Egerländer Liederwalzers“. Für alle, die mittanzen möchten, hat der musikalische Tausendsassa Thomas Thelen von der Oidtweiler Blaskapelle den Klassiker eingespielt.
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Klon-Kapelle Thomas Thelen

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Vor dem ersten Festzug der Saison droht die ernüchternde Erkenntnis, dass die Anzughose wirklich nicht mehr passt.
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Einmal jährlich werden die Wälder der Eifel von einer verheerenden Plage heimgesucht. Die Rede ist nicht vom gefürchteten Borkenkäfer, sondern von den berüchtigten Junggesellen. Neben dem Sammeln des Tannengrüns für den Maibaum steht auch stets ein Abstecher zur Laufenburg in Merode auf dem Programm. 
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Bei der Maibaumaufstellung am Dorfplatz hält ganz Oidtweiler den Atem an.
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Für Eilige: Die Oidtweiler Maibaumaufstellung in wenigen Sekunden. 

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… in diesem Jahr reicht ein Klick.

Mit kräftigen Hammerschlägen wird die Kirmes eröffnet … 

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Oidtweiler Bauernregel: Wenn’s Samstag im Zelt Konfetti regnet, der Herr den Sonntag mit Sonne segnet.
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Zu später Stunde wird der Königstisch der Maipaare in die erste Etage verlegt.
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Sing my Song – das Tauschkonzert
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Der Hauptmann der Junggesellen – zunächst mit fester, später mit heiserer Stimme. Man hört auf ihn, wenn man ihn denn noch hört. 
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Lange behütet, am Sonntagmorgen endlich gelüftet: Das Geheimnis der Kleiderfarben.
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Vier Kilo Blei, 1,84 Meter Holz und 1,5 Quadratmeter Stoff widersetzen sich an den Kirmestagen mehrmals der Schwerkraft …
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… anschließend ist ein isotonisches Getränk für den verausgabten Körper unverzichtbar.
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Festzug, halt! In der Verschnaufpause werden Bier und Kuchen gereicht.
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Walzer Pauluschkes Sohn Sven hat den Dreivierteltakt im Blut.
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Ein Leben lang

Klicken und genießen!

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Gesungen wird bei den Junggesellen schon immer gerne und viel.

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Die akustischen Qualitäten überzeugen nicht immer jeden Zeltbesucher. 
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Am Kirmesmontag machen sich die Zeltbesucher gerne einen schlanken Fuß und schlüpfen in kreativ gestaltetes Schuhwerk. 
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Beim Klompenball gibt es immer viel zu beklatschen und entdecken. 
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Neben furiosen Tanzeinlagen sind auch waghalsige Flugleistungen zu bestaunen.
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Hüpfen auf Knopfdruck

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Der Klompenball entwickelt seine eigene Gruppendynamik. 

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Wer an einem Montag die Unbeschwertheit sucht, ist beim Oidtweiler Klompenball bestens aufgehoben.
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Intro Jubilare

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Kirmes 1951

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Die Oidtweiler Skyline in den 50er-Jahren: St. Martin ragt über das Dorf hinaus
Die Oidtweiler Skyline in den 50er-Jahren: St. Martin ragt über das Dorf hinaus
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Sommer 1951, Deutschland befindet sich im Wiederaufbau. Auch Oidtweiler ist davon nicht ausgenommen. Der Junggesellenverein wird 1949, nach der Zwangsauflösung durch das NS-Regime im Jahr 1935, neu gegründet. Im Mittelpunkt der zweiten Kirmes nach den Kriegsjahren stehen das Maikönigspaar Josef Prepols und Trudi Schulte. Sie werden begleitet von den Maipaaren Konrad Langert und Juliane Kerschgens sowie Konrad Jansen und Marlene Aretz.
Die Oidtweiler Skyline in den 50er-Jahren: St. Martin ragt über das Dorf hinaus
Die Oidtweiler Skyline in den 50er-Jahren: St. Martin ragt über das Dorf hinaus
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Gleich steht der Maibaum und die Kirmes kann endlich starten. Darüber freuen sich auch die Junggesellen, die als Sicherungshilfen auf den Dächern rund um den Dorfplatz eingeteilt sind. 
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Pausenregelung

Josef Prepols war vor 70 Jahren Maikönig der Oidtweiler Junggesellen. Er beschreibt die Unterschiede zwischen den Veranstaltungen 1951 und heute.

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Im Mittelpunkt der Kirmestage: Königspaar Josef Prepols und Trudi Schulte (Mitte), Maipaar Konrad Langert und Juliane Kerschgens (rechts), Maipaar Konrad Jansen und Marlene Aretz
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Feine Sache

Jubilarkönig Josef Prepols denkt gerne an das Lebensgefühl der Kirmestage 1951 zurück.

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In der Schulstraße fand eine der ingesamt drei Paraden des Festzugs statt. Immer an der Spitze: das Königspaar Josef Prepols und Trudi Schulte.
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Eine von sechs Oidtweiler Wirtschaften in der Nachkriegszeit: Die Gaststätte „Zum Adler“ war eine Institution und befand sich gegenüber dem alten Pfarrhaus in der Eschweilerstraße. Die meisten Gäste benannten die Kneipe aber einfach nach der Wirtin.
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Beschlossene Sache

„Ein Festzug am Montag war nicht mehr ganz in Ordnung“, sagt Josef Prepols und nennt die Gründe.

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Vorher/Nacher Ansicht

Generation „Bei Greta“ und Generation „Greta“

Zeitsprung: Der Junggesellenverein in den Jahren 1951 und 2019.

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Kirmes 1961

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Voller Einsatz am Baum
Voller Einsatz am Baum
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Das Kirmeswochende vom 10.–13. Juni 1961 stand ganz im Zeichen des 80-jährigen Vereinsjubiläums. „Damit beschließt der Verein acht Jahrzehnte segensreichen Arbeitens unter der heranwachsenden männlichen Jugend der Pfarrgemeinde Oidtweiler“, heißt es vielsagend im Geleitwort der damaligen Festschrift. Lange Wege mussten die Junggesellen an dem Kirmeswochenende bei den Festzügen zurücklegen: „Es war viel Lauferei“, erinnern sich einige inaktive Mitglieder. Die Hauptdarsteller des lebhaften Wochenendes: Maikönigspaar Gottfried Prepols und Agnes Springmann. Sie wurden begleitet von den Maipaaren Hermann Eckardt und Marianne Dickmeis sowie Leo Esser und Ilse Krings.
Voller Einsatz am Baum
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Maikönig Gottfried Prepols versenkt gekonnt und bestens gekleidet den Zapf in den gerade aufgestellten Maibaum.
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Vereinslokal, Maibaum und Schausteller – in den 60er-Jahren vereint auf dem Dorfplatz.
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Voller Ungeduld erwartet diese charmante Damenriege den Festzug.
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Eine Erfrischungspause beim Marschweg kommt immer gelegen.
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Maipaar Hermann Eckardt und Marianne Dickmeis haben bei aller Anspannung immer noch einen freundlichen Blick für den Fotografen übrig.
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Kirmes 1971

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Letzte Vorbereitung vor dem Abmarsch
Letzte Vorbereitung vor dem Abmarsch
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Oidtweiler startet in die wilden Siebziger. Die Bilder werden farbiger, die Musik schriller und die Haare der Junggesellen länger. Mittendrin: Maikönigspaar Heinz Funken und Ingrid Klein. Sie wurden begleitet von den Maipaaren Karl-Heinz Baldes und Roswitha Gilcher sowie Heribert Kiefer und Helene Kiefer
Letzte Vorbereitung vor dem Abmarsch
Letzte Vorbereitung vor dem Abmarsch
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Der Oidtweiler Dorfplatz mit dem Vereinslokal Harren ist für die Kirmes vorbereitet. 
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Robert Zander, Helmut Engels, Alfred Mürkens, Hubert Tribbels oder Gerhard Thelen – wer erkennt die wackeren Spielleute? 
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Robert Zander

Marschtrommel

Helmut Engels

Marschtrommel

Alfred Mürkens

Marschtrommel

Hubert Tribbels

Querflöte

Gerhard Thelen

Querflöte

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Parade in der Martinstraße: Die Maipaare präsentieren sich den inaktiven Vereinsmitgliedern. 
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Passt der Hauptmann nicht auf, tanzt schon mal einer aus der Reihe.
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Blüten im Haar, Zylinder in der Hand – die Maipaare ziehen durch die Oidtweiler Straßen: Königspaar Heinz Funken und Ingrid Klein in der Martinstraße.
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Maijunge Karl-Heinz Baldes und Maimädchen Roswitha Gilcher.
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Heribert Kiefer bildete mit seiner Schwester Helene ein Maipaar.
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Kirmes 1981

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Schon der Oidtweiler Rosenmontag stand ganz im Zeichen des großen Vereinsjubiläums im Sommer.
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Die Festschrift – Mutter aller Oidtweiler Kirmeszeitungen im handlichen Taschenbuchformat.
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Die Maipaare stellen sich den zahlreichen Vertretern der internationalen Lokalpresse vor. 
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Sprung ins kalte Wasser

Bernd Kockerols war vor 40 Jahren Maikönig und erinnert sich mit gemischten Gefühlen an die damaligen Kirmestage. 

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Fahnenschwenken für die Maipaare
Fahnenschwenken für die Maipaare
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Der Landrat kam in Klompen

„Den Junggesellen, der 100 Jahre alt ist, gibt es gar nicht“, sagte Bundestagsabgeordneter Hans-Peter Schmitz und wünschte viel Vergnügen. Gute Laune und beste Stimmung gab es in der Tat beim 100jährigen Jubiläum des Junggesellenvereins Oidtweiler in Hülle und Fülle. Nach einem Dorfabend mit den Bläck Fööss am Freitag stand der Kirmesball am Samstag im Mittelpunkt des Interesses.

Landrat Helmut Schwarz, Schirmherr des Jubiläums, eröffnete die Gratulationstour. Er wünschte dem Junggesellenverein eine erfolgreiche Arbeit für die nächsten 100 Jahre. Zahlreiche Gratulanten folgten an diesem Abend, vor allem auch befreundete Vereine.

Eine besondere Ehrung galt den Jubilaren. 60 Jahre Mitglied des Vereins sind Heinrich Lehnen und Hermann Mommertz, seit 50 Jahren dabei sind Martin Tribbels, Hermann Eckardt, Franz Lehnen, Josef Clemens, Wilhelm Müller, Christian Wittgen und Josef Harren.

Höhepunkt einer Kirmes ist der Festzug mit der Königsparade, Zahlreiche Menschen säumten die Straßen, als es am Sonntagnachmittag soweit war. Mehrere Spielmannszüge, unter ihnen natürlich wie immer das Trommlerkorps aus Oidtweiler, eine Fahnenschwenkergruppe aus Linden-Neusen und der Junggesellenverein Baesweiler mit seinen Maipaaren bildeten den Rahmen für die Oidtweiler Maipaare: Maikönig Bernd Kockerols mit Maikönigin Karin Keufen sowie Manfred Funken/Renate Holzer und Rolf Mertens/Beate Schumacher.

Die Oidtweiler Bürger hatten ihre Häuser mit Fahnen geschmückt, und der Festzug hätte bis zum Ende einen prächtigen Verlauf genommen, wenn nicht ein schaurig-kräftiger Regenschauer zum Schluß den Spaß an der Freud noch verdorben hätte. Mit von der Partie waren übrigens auch die Jubiläumspaare Hubert Keufen/Maria Richterich, Peter Prepols/Helga Reichel und Matthias Langert/Getrud Müller. Gut besucht war am Sonntagabend der Königsball im Festzelt.

Traditionell ist in Oidtweiler der Klompenball am Montagmorgen. Schirmherr Helmut Schwarz ließ es sich nicht nehmen, mit Klompen am Festzug durch den Ort teilzunehmen, und anschließend schwang er im Festzelt beim Klompenball kräftig das Tanzbein. Wie bei den anderen Veranstaltungen sah man auch an diesem Morgen wieder den stellvertretenden Bürgermeister Fred Tribbels, Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Schmitz, Stadtdirektor Karl-Josef Leyendecker und den Präses des Junggesellenvereins, Pastor Hubert Engelhard. Die schönsten Klompen wurden prämiert.

Der Junggesellenverein hat sich für sein Jubiläum alle Mühe gegeben, ein abgerundetes, gutes Programm angeboten und verdientermaßen unter Federführung des Vorsitzenden Ralf Uerlings eine dickes Lob verdient.


Fahnenschwenken für die Maipaare
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Zum Beginn der 80er-Jahre wurde die Maibaumaufstellung vom Vereinslokal Mürkens zur Oidtweiler Turnhalle verlegt.
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Zapfenstreichler

Für Bernd Kockerols hängen nicht nur die grün-weißen Bommel am Zapf des Maibaums, sondern auch viele Erinnerungen.

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Vom Petershof aus führen Fahnenschwenker Peter Bremer und Hauptmann Gregor Bergstein den Junggesellenverein in den Samstagabend.
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Zu diesem Zeitpunkt hatte Oidtweiler bereits den ersten Höhepunkt des Jubiläums erlebt: die Bläck Fööss aus Köln spielten am Freitagabend ein exklusives Konzert im Festzelt an der Bahnhofstraße.
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Der Hit des Abends im Oidtweiler Festzelt begeistert auch noch Jahre später die Fans – wie hier bei einer Aufnahme aus dem Jahr 1999 am Kölner Tanzbrunnen.
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„Dä Rämmel“ zum Nachhören

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„Oh, leever Jott, jev uns Wasser“ – die Junggesellen hätten beim Festzug gerne darauf verzichtet.
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Schräge Typen

Auch 40 Jahre später haben die Maijungen von 1981 nichts von ihrer unvergleichlichen Dynamik verloren.

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Eine Frage, zwei Meinungen

Jubilarmaijungen Manfred Funken und Rolf Mertens

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Bei der Abholung der Maijungen auf dem Petershof hätte selbst Adels-Experte Rolf Seelmann-Eggebert feuchte Augen bekommen.
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Stützräder waren bei diesem Festzugmodell überflüssig.
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Oidtweiler, Martinstraße, 15:23 Uhr: Die Frisur sitzt.
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Viel Action

Karin Keufen war vor 40 Jahren Maikönigin und Jubilarkönigstochter.

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Maipaar Rolf Mertens mit Elke Schumacher (vorne) und Manfred Funken mit Renate Holzer.
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Kirmes 1996

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Kappensitzung am Montag
Kappensitzung am Montag
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Die Kappe – das zeitlose Accessoire der Junggesellen-Uniform wird vor 25 Jahren um eine stylische Variante ergänzt. Ab sofort sind die Mitglieder auch am anzugfreien Montag gut behütet. Die prominentesten Träger des Wochenendes: Maikönigspaar Stephan Clemens und Dagmar Bings. Sie wurden begleitet von den Maipaaren Jörg Bergstein und Christiane Esser sowie Dirk Vieweg und Kristina Brenig
Kappensitzung am Montag
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Die Jungs von der Feuerwehr haben die Maibaumaufstellung vom Dach der Turnhalle im Blick.
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Heeeey, hopp!

Möbel an die Wand schieben, Start drücken und mittanzen. 

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Ritmo De La Noche – in den 90er-Jahren der Dauerbrenner auf den deutschen Tanzflächen. Im Sommer 1996 auf dem Oidtweiler Festzelt in Perfektion vorgetragen. 

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Die kürzeste Messe des Jahres  …
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Maikönigspaar Stephan Clemens und Dagmar Bings. Sie wurden begleitet von den Maipaaren Jörg Bergstein und Christiane Esser (Mitte) sowie Dirk Vieweg und Kristina Brenig.
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Fanmeile

Der emotionalste Moment der Maipaare – festgehalten in Bild und Ton.

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Von Pletze Hein bis Hein Bremer – der Festzug ver(h)eint Generationen von Mitgliedern.
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Familienfoto mit Jubilaren
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Sehr praktisch und liegen gut in der Kurve: Klompen auf Rädern.
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Angeführt von Hauptmann Stephan Bremer werden die Grundschulkinder von den Junggesellen abgeholt.
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Nicht leicht zu beeindrucken: Kinder der 90er.
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Doppelt geschwenkt hält besser

Maijunge Jörg Bergstein und Fahnenschwenker Heiko Kerschgens im Doppelpack. 

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Restzug, Marsch!

Die Spaßkapelle Oidtweiler begleitet die Zeltbesucher zum Kirmesausklang am Montagabend ins Vereinslokal Mürkens.

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Outro

Jan von Ameln

Vorsitzender

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Kirmes in Oidtweiler – das bedeutet immer wieder pure Lebensfreude. Dabei sollen unsere verstorbenen Mitglieder, Freundinnen und Freunde der vergangenen Jahrzehnte nicht vergessen werden. Danke für die gemeinsame Zeit mit Euch!
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Kapitel 1 Intro

Kirmesmomente

Intro

Kapitel 4 Intro Jubilare

Blick in den Rückspiegel

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